Wissenschaft
Die wissenschaftliche Grundlage des KIMERO Index
Der KIMERO Index basiert auf etablierten Konstrukten der Organisations- und Motivationsforschung.
Diese Seite zeigt, welche Quelle hinter welcher Dimension steht, und wo eine Grundlage
noch ergänzt werden muss, statt sie zu erfinden.
Die drei Dimensionen
Kontextfaktoren
Zusätzlich erhoben werden Autonomie und Aufgabenkomplexität, mit dem Work Design Questionnaire. Sie fließen nicht in den KIMERO Index ein, sondern werden separat ausgewiesen. Sie erklären, warum dieselbe Empfehlung bei zwei Teams unterschiedlich wirken kann, etwa weil ein Team deutlich autonomer arbeitet oder komplexere Aufgaben löst als das andere.
Humphrey, S. E., Nahrgang, J. D., & Morgeson, F. P. (2007). Integrating motivational, social, and contextual work design features: A meta-analytic summary and theoretical extension of the work design literature. Journal of Applied Psychology, 92(5), 1332–1356.
Wie aus Antworten ein Wert zwischen 0 und 100 wird
Alle Items werden auf einer 7-stufigen Skala erhoben (1 = trifft gar nicht zu, 7 = trifft voll zu), pro Metrik gemittelt und linear auf eine Skala von 0 bis 100 übertragen. Metriken werden zu Dimensionen gemittelt, Dimensionen zum KIMERO Index. Auswertungen erscheinen erst ab einer Mindestzahl an Antworten, damit kein Einzelergebnis sichtbar wird.
Die vollständige Instrument-Definition (alle Items, Gewichtungen, Formel) ist Teil des KIMERO-Projekts und wird mit wachsendem Erkenntnisstand weiterentwickelt.
Kontextfaktoren wie Autonomie und Aufgabenkomplexität werden separat ausgewiesen und nicht in den KIMERO Index verrechnet.
Stand der Forschung
Die hier verwendeten Konstrukte sind wissenschaftlich etabliert und mit realen Quellen belegt. Das konkrete KIMERO-Erhebungsinstrument selbst befindet sich in aktiver Weiterentwicklung. Es ist bewusst kein Anspruch auf einen abgeschlossenen, veröffentlichten Validierungsnachweis, sondern eine transparent begründete, weiterentwickelbare Grundlage.

